Sui Yangdi als traditioneller Negativ-Kaiser im historischen Diskurs
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Sui Yangdi als traditioneller Negativ-Kaiser im historischen Diskurs

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Essay aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie – Sonstiges, Note: 2, 0, Universität Leipzig (Ostasiatisches Institut), Veranstaltung: China als Idee und Diskurs, Sprache: Deutsch, Abstract: „Yang Guang [Sui Yangdi] ist ein Vater- und Brudermörder, der mit Gewalt die Stellung eines
despotischen Kaisers an sich riss.“
Gewalttätig, eigensüchtig, grausam – so wird Sui Yangdi in einem populärwissenschaftlichen chinesischen Geschichtsbuch dargestellt.
Dieses Zitat ist nur eine von zahlreichen geringschätzenden Charakterisierungen des letzten Kaisers der Sui-Dynastie in Zhang Guoliangs Geschichtsdarstellung „Klassische
Erzählungen aus der Allgemeinen Geschichte Chinas (Zhongguo tongshi jingdian gushi . . .). Warum wird dieser Kaiser negativ beschrieben und wie kam und kommt es zu einer
solch kontinuierlichen negativen Konnotation Sui Yangdis im historischen Diskurs?
Das Ziel dieser Arbeit soll es sein, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese Kreation in einem kulturellen Kollektiv anhand geschriebener Texte mit historischem Anspruch gelingt. Als
konkretes Beispiel einer durchgängig negativ konnotierten Person im chinesischen historischtraditionellen
Kontext soll Sui Yangdi dienen. [. . .]

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