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Produktbeschreibung
Das Buch thematisiert die Kulturpolitik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: die Förderung der Formen der Denkmalpflege, der Landesmuseen, der wissenschaftlichen Landesforschung sowie der regionalen Literatur und Kunst, d.h. die Pflege des „kulturellen Erbes“ Westfalens. Band I behandelt die Aufgabe des Glaubens an eine Eigenheit Westfalens, Band II die Anerkennung der Pluralität des Kulturlebens und insbesondere der Industriekultur. Die Ersetzung des traditionellen, ländlich-bäuerlich geprägten Westfalenbildes durch eine neue Interpretation des „kulturellen Erbes“ blieb aus. Dennoch trug gegen Ende des 20. Jahrhunderts die Kulturpolitik des Verbandes wesentlich dazu bei, dass der Versuch des Landes Nordrhein-Westfalen scheiterte, den Landschaftsverband Westfalen abzuschaffen.






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